Dienstag, 2. April 2019

Ein Neubeginn in vielerlei Hinsicht

"Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung." 

Heraklit

Nichts fasst unser Leben so sehr zusammen, wie dieses Zitat von Heraklit. Unser Leben als Paar und als Familie hat sich seit dem ersten Tag in stetem Wandel befunden. Meist in schnellen Wechseln von Wohnorten, Tätigkeiten und Familienkonstellation. 

Unsere Große ist 8 Jahre alt und ist bisher 8 Mal umgezogen. Wir als Paar sind 11 Mal umgezogen. Wir haben ein Haus gekauft und wieder verkauft. Geplant war das nicht, aber es hat sich so ergeben und wir haben es nie als Belastung empfunden. Inzwischen haben wir uns entschlossen, die nächsten, sagen wir mal, 10 Jahre an unserem aktuellen Wohnort bleiben wollen, wo wir uns wieder für ein eigenes Haus mit viel Renovierungsbedarf entschieden haben. Doch die Schule hat auch unser Leben ausgebremst. Aber das ist okay. Wir nehmen das Leben wie es kommt. 

Trotz unserer aktuellen Sesshaftigkeit bleibt unser Leben spannend, wie ihr im letzten Post schon lesen konntet. Doch der Jobwechsel meines Mannes ist nicht die einzige Veränderung. Genauso gravierend ist eine andere Veränderung, die wir in erster Linie für oder wegen unserer Kinder vollzogen haben. 

Seit einem Monat wohnt ein weiteres Familienmitglied bei uns. Er heißt Erik und ist ein sehr geduldiger, lieber und freundlicher Mischling, der aus heiterem Himmel zu uns gekommen ist. 

Erik

Seit Erik bei uns wohnt, hat sich vieles verändert. Nicht alles zum Besseren. Die Haare überall, die zerfressenen Gegenstände, die Mehrausgaben, bei jedem Wetter rausgehen... 

Aber vieles hat sich sehr verbessert: Die Große ist sichtlich entspannter, der Mittlere hat an Selbstbewusstsein gewonnen und der Kleine genießt das viele draußen sein. Auch mir tut dieser süße, aber anstrengende Hund unglaublich gut. Die Spaziergänge entspannen mich, sein Vertrauen und seine Zuneigung ist unglaublich bestärkend und auch die Fortschritte  bei seiner Erziehung lassen mich wachsen. 

So viel Liebe


Meine Mutter hat mir irgendwann gesagt, dass ich wohl ein Mensch wäre, der sich immer dann, wenn ich etwas mehr Luft für mich hätte, eine neue, noch größere Aufgabe auflädt. Ich glaube, sie hat damit mehr als Recht. Aber ich würde es wohl nicht anders können, da ich schon immer versuche möglichst viele Erfahrungen in meinem Leben unterzubringen. Es ist manchmal sehr anstrengend, manchmal frustrierend, belastend und auch mal überfordernd, doch noch nie bin ich an den Punkt gekommen, aufzugeben oder einzuknicken. 

Mein bisheriges Fazit:
Hätte ich gewusst, wie viel Arbeit ein Kleinkind und ein zu erziehender Hund gleichzeitig machen, hätte ich das Thema "Hund" wohl noch ein paar Jahre herausgeschoben. Aber da er nun einmal da ist, stelle ich mich der Herausforderung und versuche es so gut wie möglich zu machen. 

Nun kehrt langsam Alltag ein und ich versuche diesen mit drei Kindern, einem Hund und einem Teilzeit-Ehemann und -Papa zu meistern. 

Eure Tanja



Must-see

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