Montag, 3. Dezember 2018

Unser Schweden-Abenteuer Teil 3 (1)

*Unbezahlte Werbung wegen Markennennung und Verlinkung - Nur aus persönlicher Überzeugung*

Weiter geht die Reise..

Nach einem wirklich schönen Start in unsere Rundreise durch Schweden, folgte auch die ein oder andere Ernüchterung. Einerseits spielte das Wetter so überhaupt nicht mit, was wir nach Möglichkeit nicht als Grund für schlechte Laune nehmen wollten. Andererseits mussten wir unsere Erwartungen bezüglich mancher Stell- oder Campingplätze der Realität opfern und uns mit dem zufrieden geben, was da war. Doch eins nach dem Anderen... 

Der nächste von uns angefahrene Platz war dieser westlich von der Spitze des Vänern liegender Campingplatz, der sehr viel Idylle, Natur und Ruhe versprach: Ragnerud Camping
Zu unserer Ernüchterung war der Platz, obwohl wir mitten in der Nebensaison waren und er abseits jeglicher größeren Orte lag, sehr voll und ganz stark auf Gewinnmaximierung ausgelegt. 
Die Anzahl der Plätze im Verhältnis zur Fläche des Platzes war leider viel zu hoch, was dazu führte, dass es auf dem in Terassen angelegten Platz sehr eng wurde. Mitten durch den Platz zwischen den terrassierten Plätzen und den ebenen direkt am See gelegenen Plätzen lief eine kleine, aber teilweise recht schnell befahrene Straße, die man jedes Mal überqueren musste, wenn man zum See oder auf den Spielplatz wollte. Zu dem zweiten großen Spielplatz, der noch vor dem Campingplatz in einer Senke vor dem Wald gelegen war, kam man nur, indem man auf ebendieser Straße mit den Kindern entlanglief. Für mich ein absoluter Negativ-Punkt, der die Selbständigkeit und den Bewegungsradius der Kinder massiv einschränkte. 

 Als wir anreisten, waren noch genau zwei Plätze frei. Wir hatten mit unserer Wahl des Platzes aber noch Glück, denn wir hatten nette Nachbarn, ebenfalls aus Deutschland, die mit ihren vier Kindern in ähnlichem Alter wie unsere, die Möglichkeiten zum gemeinsamen Spielen, Schnitzen und Quatsch machen boten. Wir hatten extra für regnerische Tage ein Wurfzelt eingepackt, in dem eine Kiste mit Spiel- und Bastelmaterial bereit stand. Dieses wurde von unseren Kindern und den Freunden, die sie auf den unterschiedlichen Plätzen fanden, sehr gern in Anspruch genommen. 

Aussicht von unserem Platz aus und der große Spielplatz

Auf diesem Platz war es aber auch ein absoluter Segen, dieses Zelt dabei zu haben. Es regnete und stürmte so extrem, dass wir zwischendrin Sorge hatten, dass Bäume umstürzen könnten. Zum Glück standen wir nicht direkt am See, denn dort geschah genau das. Ein Baum wurde entwurzeln und das Vorzelt eines dort stehenden Niederländers wurde vom Wind mit einer beinahe unverschämten Leichtigkeit über seinen Wohnwagen gestülpt. Unser Ausflug auf den großen Spielplatz endete abrupt, nachdem ein riesiger Tannenast neben meiner Tochter herabfiel und sie nur um Haaresbreite verfehlte. Daher entschieden wir, es uns am und um den Wohnwagen gemütlich zu machen und die Zeit mit Spielen, Basteln und den neuen Freunden nebenan zu vertreiben. 
Ein Hoch auf Wackelaugen 
Nach drei Tagen, in denen wir auf diesem Platz waren, Freund gefunden, viel Zeit drinnen verbracht hatten und Massen an Wäsche durch Waschmaschine und Trockner geschleust hatten, fuhren wir (endlich) weiter. Die Enttäuschung über den Platz saß zumindest bei mir ziemlich tief, sodass ich voller Unruhe auf den nächsten Platz war. Auch dieser Platz lag "way-off" und war deutlich kleiner als die bisher von uns besuchten. Und was soll ich sagen? Es waren wundervolle Tage, die wir dort, beinahe allein auf dem Grums Fish n' Camp am Sävsjön verbringen konnten. 

Petri Heil! 

Die Kinder konnten Angeln, auch wenn ohne Erfolg, am See spielen und toben, den kleinen Spielplatz ganz für sich genießen. Als an einem der Tage die Sonne sich zeigte, entschieden wir eine Wanderung um den See zu machen. Eine tolle Erfahrung, trotz schmerzendem gebrochenen Zeh und gegen Ende müden Kindern hatten wir schöne Stunden und konnten viel Erleben.

Wie gut, dass der Papa so stark ist. 

Das Highlight war ein Überfahrt mit einem Floß, mit dem unser Sohn uns die komplette Strecke von einem Ufer zum anderen gezogen hat. 


Seeüberquerung mittels großem Floß.


Eigentlich wäre an dieser Stelle der Rest unseres dritten Reiseberichtes gestanden, aber der Laptop ist mitten beim Speichern abgestürzt. Nach einem Frustration-Tanz, der Rumpelstilzchen neidisch gemacht hätte, entschied ist euch zumindest das, was übrig geblieben ist schon jetzt zu zeigen. Den Rest werde ich heute Abend nochmal tippen müssen... 


Danke für eure Geduld. 

Hälsningar
Tanja



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