Montag, 31. Dezember 2018

Und wieder ein Jahr vergangen... 2018, Ade!

Jahresrückblick 2018

Wieder ist es soweit. Die Kinder freuen sich schon das ganze Jahr auf den Abend, an dem sie mindestens bis Mitternacht wach bleiben dürfen und es traditionell Raclette gibt. Die letzten Jahre haben wir mit sehr lieben Freunden gefeiert. Dieses Jahr ist vor allem das große Mädchen sehr traurig, nicht mit ihrer besten Freundin feiern zu können. Aber da bei unseren Freunden diesen Herbst das vierte Kind in die Familie gepurzelt ist, gehen sie es ruhiger an. Und wir (zumindest die Erwachsenen) freuen sich auf einen ruhigen, entspannten Abend mit Spielen, ausgedehntem Essen (ja das funktioniert bei unseren Kindern wunderbar... aber nur bei Raclette :)) und dem ein oder anderen kleinen Drama, weil die Kinder dann doch müder sind als erwartet. 

Doch bevor wir uns an den Tisch setzen und die Nervosität unserer Kinder ins Unermessliche steigen wird, möchte ich mich an die lauten und ruhigen, die aufregenden und langweiligen, die fröhlichen und die traurigen Momente erinnern. Die Meilensteine, die erreicht wurden, die Veränderungen, die unser Leben geprägt haben und die wundervollen richtigen Teile unseres Lebens, die gleich geblieben sind. 

So einen Rückblick habe ich bisher nur mündlich, mit meinem Mann auf dem Sofa sitzend gemacht. Daher ist es für mich eine schriftliche Premiere. Ich hoffe, dass ich nicht in Lamentieren verfalle, das hat mir schon mein Deutschlehrer in der Oberstufe angekreidet. 


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Januar 

Unser Jahr begann, wie schon gesagt, im Kreise unserer Freunde und deren Freunden, mit vielen Kindern (ich glaube es waren 10 oder 11) und vielen schönen Gesprächen und Spielen. Wir haben dort in unserem damals ganz neu zur Familie gekommenen Wohnmobil übernachtet, sodass unsere kleiner Zwerg mit seinen zwei Monaten gut und lange ausschlafen konnte. 

Wie jeden Januar, feierten wir auch dieses Jahr wieder den Geburtstag unserer großen, aber vor allem großartigen Tochter. Auch wenn es schon der 7. Geburtstag ist, legt sie (zum Glück) noch Wert darauf, dass ich mich um die Planung ihrer Kinderfeier kümmere. Dieses Jahr, ganz im Sinne meines Studiums, war es eine Mittelalter-Party, zu der Rittersleut, Burgfräulein und Minnesänger gerufen waren. Mit Spielen wie Drachenschießen und Murmelralley versuchten wir es so einfach zu halten, wie es die Kinder im Mittelalter hatten. Am Ende des Tages hatte es keine Tränen gegeben, mein Mann hat mal wieder das perfekte Essen für die hungrigen Mäuler vorbereitet und das Baby hat sich vom Trubel nicht verunsichern lassen. 

Vor dem Renovieren nochmal richtig austoben und Wände anmalen


Direkt nach dem Geburtstag haben wir eine Großbaustelle eröffnet. Da unser Haus, das wir erst seit Sommer 2017 bewohnen, noch komplett renoviert werden muss, hatten wir uns zunächst um die Kinderzimmer und unser Schlafzimmer gekümmert und die restlichen Räume auf 2018 und 2019 verschoben. So war nun das Wohnzimmer und der Flur dran. Natürlich hat es länger gedauert als gedacht, aber immerhin hatten wir das Wohnzimmer bis Ende Januar fertig, der hässliche Teppich war raus und unser heißgeliebter Boden zog ein. 

Der größte Negativpunkt des Monats war für uns der Moment, in dem wir verstanden, dass die Eingewöhnung unseres Kindes im Kindergarten gnadenlos gescheitert war und wir ihn aus dem Kindergarten abmelden müssen, damit seine kleine Seele nach Umzug, Abschied von den besten und ersten Freunden und dem neuen Zuhause, nicht noch mehr Schaden nimmt. Zum Glück fanden wir einen Kindergarten, der uns zusagte und uns einen Platz ab September anbieten konnte. Die nächsten sieben Monate werden wir zuhause verbringen. Ein Hoch auf die Elternzeit und die Möglichkeit so bei meinen Kindern zuhause bleiben zu können. 

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Februar 

Der Februar dümpelte so vor sich hin mit kleineren Highlights, wie dem ersten lauten Babylachen des Kleinsten, der seine Schwester zum Schreien lustig fand, den ersten Schlittschuh-Versuchen derselben und dem ersten Besuch des Mittleren beim Barber-Shop mit dem Papa zusammen. 


Erste Versuche auf dem zugefrorenen Gartenteich

Für Begeisterung und Tränen hat die an Fasnacht in unserem Wohnort stattfindende Veranstaltung gesorgt, bei der zwei, nach Alter gebildete, Gruppen von Kindern von einem Geschäft/Privathaus zum nächsten ziehen und vor dem Haus Fasnachtssprüche oder -lieder zum Besten geben und dafür mit einem Haufen Süßkram beworfen werden, den sie sammeln und dann in großen Taschen nach Hause tragen. Das Urteil über dieses Fest fiel bei unseren Großen unterschiedlich aus. Während das eine Kind vor Begeisterung kaum zur Ruhe kommen konnte, war das andere Kind gnadenlos von dem Lärm, den vielen Menschen und dem von oben auf den Kopf hagelnden Süßigkeiten überfordert und hat sich für 2019 schon mal vorgenommen, auf keinen Fall mit zu laufen.

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März

Dieser Monat ist meiner. Ich werde wieder ein Jahr älter. Was ich inzwischen zu spüren meine. Aber wie dem auch sei, wie jedes Jahr überraschte mich mein Mann mit einem Kuchen oder einer Torte zum Niederknien. Ich bin dankbar für meinen Schnapszahl-Geburtstag im Kreise meiner inzwischen fünfköpfigen Familie und die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres.

Während ein Kind sich mit der Optimierung seiner Linkshändigkeit bei einer großartigen Ergotherapeutin beschäftigte, genoss ich die dreiviertel Stunde nur mit dem Baby im Wartezimmer. Ich stillte, kuschelte und konnte am Ende dieser viermonatigen Therapieeinheit, meinem schon sitzenden Baby beim Spielen in eben diesem Wartezimmer zuschauen. 

Zuletzt begingen wir Ostern, wie jedes Jahr mit den Großeltern, die zwei Stunden entfernt wohnen. Und so glitten wir im Ostereiertrubel in den April über. 

Osterspaziergang mit Oma und Opa an einem der vielen wunderschönen Seen Bayerns

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April

Ganz im Sinne des beginnenden Frühlings widmeten wir uns unserem schönen, aber optimierbaren Garten, indem wir zunächst den in Gestrüpp und Efeu versunkenen Teich hoben. Als wir das Haus gekauft hatten, wussten wir nicht mal, dass da ein Teich ist. Wir genossen die ersten Kugeln Eis und eröffneten die Grillsaison. 

Der Teich ist weg. Die Archäologen kommen. 

Eine meiner Cousinen heiratete und so waren wir seit langem mal wieder ganz schnieke und herausgeputzt auf einer großen Hochzeit. Die Kinder fanden es toll mit den anderen Kindern zu spielen und Quatsch zu machen und die Hotel- und Restaurantleiterin war eine alte Bekannte, die selbst drei Kinder hat und dafür den perfekten Rahmen bot. So wurde das Fest zu einem großen Erfolg und wir fielen spät in unsere Wohnmobilbetten.  

Das große Kind wünschte sich schon lange den geliebten Patenonkel in Erlangen zu besuchen und so wagten wir unsere erste längere Fahrt mit dem Wohnmobil. Gemeinsam mit Onkel und seiner lieben Freundin eroberten wir das Schluss Thurn und waren so begeistert, dass wir für den Frühling 2019 eine Wiederholung einplanen. 
Außerdem hatten wir die tolle Möglichkeit, einen Kindergartenfreund unserer beiden Großen, den sie noch vom alten Kindergarten kennen, zu besuchen. Die Wiedersehensfreude war groß und auch wir Mamas unterhielten uns gut und freuten uns mit den Kindern. 

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Mai

Im Wonnemonat ging es dann in den wohlverdienten Urlaub nach Italien. Freunde hatten uns eingeladen, mit Ihnen eine Woche auf einem Campingplatz am Lago Mergozzo zu verbringen, so dass unsere Kinder Zeit zusammen verbringen konnten und wir Eltern auch mal jemanden für eine Runde Bohnanza oder ähnliches hatten. Der Urlaub war eigentlich ein ziemliches Gegenmodel zu dem, wie wir normalerweise Urlaub machen, aber wir wollten es dennoch versuchen. Es war ein sehr touristisch geprägter Platz mit vielen Aktivitäten für Kinder und teilweise auch für die Erwachsenen. Wir wollten dem aber eine Chance geben. Das Fazit fiel durchmischt aus: Die Kinder fanden es toll, da sie natürlich ihre Freunde dort hatten und viel Zeug ausprobieren konnten. Außerdem hat sich der Mittlere endlich getraut Fahrrad zu fahren und verbrachte Stunden damit, über den Platz zu kurven. Wir Erwachsene fanden es ziemlich langweilig. Haben uns aber damit arrangiert und dafür das leckere italienische Essen, das wir selbst zubereiteten, genossen. Das Highlight für uns alle war jedoch eine 14km lange Wanderung, bei der wir viele Höhenmeter durch viele kleine Ortschaften zurücklegten und eine wunderschöne beeindruckende Natur erleben durften. 
Eine urige Kleinstadt Italiens, die wir durchwandert haben.

Unser Sohn hat kurz von dem Urlaub seine Leidenschaft für Schach entdeckt, die uns von dann an bis heute begleitet. Inzwischen ist er wirklich recht gut darin und sucht immer wieder nach geeigneten Gegnern. 

Den Rest der Pfingstferien verbrachte mein Mann auf einem Kleinbagger, mit dem er unseren Garten komplett umgestaltete. Ich bin immer noch super stolz auf meinen Mann, dass er ohne jegliche Vorerfahrung unseren Garten umgrub, neu strukturierte und aus wunderschönen Flusssteinen Trockenmauern einsetzte, sodass die Kinder nun eine ebene Fläche für Ballspiele haben. Aus einer durchgehenden Schräge sind nun drei Ebenen entstanden, sodass wir den Garten nun besser nutzen können. 

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Juni

Pünktlich zum Geburtstag meines Mannes entschied das Baby das Sitzen zu lernen. Das war für uns alle ein großes Geschenk, da es doch für alle inzwischen unangenehm wurde, dass das Baby voller Unmut über alles schimpfte, was es doch so viel lieber im Sitzen gemacht hätte. 

Das Wetter war großartig und so konnten wir viel und oft Baden gehen. Und während das eine Kind die ersten Sprünge vom 3m Turm übte, versuchten wir das andere Kind vom Betreten des Wassers zu überzeugen. Leider meist vergeblich. Dafür war das Baby vom kühlen Nass sehr begeistert. 

Für die Kinder war das städtische Kinderfest das große Erlebnis des Monats. Dort konnte vieles gemacht und gewonnen werden. Kästenklettern, Hämmern mit den Pfadfindern, Torwandschießen,  Barfuß-Fühl-Pfad, all das uns viel mehr waren die Stationen, die die Kinder machen mussten, um sich am Ende ein Geschenk abholen zu können. Das ganze Fest war so schön durchdacht und auf Kinder ausgerichtet, dass es eine große Freude war, den Kindern zuzusehen, wie sie lauter neue Dinge ausprobieren durften. 

Je höher, desto besser.
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Juli

Der Juli war ziemlich turbulent. In jeglicher Hinsicht. 

Zunächst haben wir den Garten fertig gemacht und endlich Gras gesät (Keine gute Idee im Jahrhundertsommer). Der nicht nutzbare Garten hat das Leben leider so sehr nach drinnen verlagert, dass es manchmal sehr anstrengend war. Aber draußen war es so heiß, dass wir es nicht lange aushielten. Und mit Baby die ganze Zeit im Freibad sitzen war auch nicht das Wahre. Vor allem, weil das Baby auf der Überholspur schnell noch Stehen lernen musste. 

In der Dauerhitze vor mich hin schmorend, kam dann eines zum anderen und in einer stressigen Situation, Baby schrie im Kindersitz, weil zu heiß, Sohnemann kaute mir ein Ohr ab und die Tochter versuchte immer wieder mal eine Info einzuwerfen, habe ich das Auto eines Nachbarn beim Ausparken angefahren. Und dann auch noch eines der schicksten Autos der Straße. Ich hoffe, dass er es mir inzwischen verziehen hat. Repariert ist es inzwischen. 

Nach diesem Fauxpas habe ich mich auf die Vorbereitungen für unsere sommerferienlange Reise nach Schweden gestürzt. Wir alle waren voller Vorfreude und Aufregung. Mein Mann entwarf eine Excel-Tabelle mit der Reiseroute. Ich entwarf die Packlisten. So machte jeder, was er am besten konnte. 

Das "Bächtlefest" ist hier das große Stadtfest, bei dem die ganze Stadt mitwirkt. Die Schulen, die Kindergärten, die Vereine, einfach alle helfen zusammen. Es gibt einen Jahrmarkt, Auftritte des Schulchors, bei dem unsere stolze Erstklässlerin brillierte, Openair-Konzerte und einen Umzug durch die Innenstadt, bei dem unsere Tochter von der Schule aus mit lief. Diese Tradition, die alle so miteinander verbindet und Gemeinschaft fördert, gefällt mir an unserem Ort mit am besten. 


Bächtlefest

Zu guter letzt musste ich mir noch zwei Tage vor der Abreise nach Schweden meinen Zeh brechen, sodass ich noch einen weiteren Bereich unserer Stadt kennenlernen durfte: Die Notaufnahme. Wie auch noch ein weiteres Mal in diesem Jahr, aber davon später.

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August

Den August verbrachten wir, wie ich ja zu größeren Teilen berichtet habe, komplett in Schweden. Wer nachlesen mag, kann das hier tun: 

Schweden 

Teil 4

Anfang Januar berichte ich noch vom letzten Teil unserer Reise. Summa summarum war es eine wundervolle Erfahrung mit vielen besonderen Momentan und einem ganz anderen Leben, als das, was wir tagtäglich führen. Wir haben uns alle nochmal von einer anderen Seite kennengelernt.


Astrid Lindgrens Värld


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September

Nach unserer Rückkehr aus Schweden brauchten wir erst mal ein paar Tage, um anzukommen, bevor die Familie zum großen Nachfeiern des 5. Geburtstags unseres Sohnes geladen war. Es war ein wundervoller Tag und wir genossen, all diese Menschen um uns zu haben. Auch der Kindergeburtstag wurde unter dem Motto "Star Wars" nachgeholt, der wegen Krankheit recht klein ausfiel, aber unseren Sohn trotzdem glücklich machte. 

Niemand bäckt besser als Papa

Die wichtigste Veränderung war der Neubeginn unseres Sohnes im Kindergarten. Bange war es mir, als ich daran dachte. Doch zu meiner großen Erleichterung fühlte er sich sofort wohl und wir machten eine kurze, aber sanfte Eingewöhnung. Ich bin unendlich dankbar für diese Erfahrung. Er hat wieder Vertrauen gefasst, dass es nette Erzieherinnen gibt, die ihn ernst nehmen und ihn hören. 

Und während unsere Große mit einer unglaublichen Selbstverständlichkeit wieder in die Schule ging, lief das Leben wieder an. Der Alltag hatte uns in vielen Bereichen wieder zurückerobert. 

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Oktober

Dieser Monat war zur Abwechslung sehr unspektakulär. Das Leben dümpelte gemütlich vor sich hin und wir brachten neue Routinen in unser Leben mit immer mobiler werdendem Babysohn. 

Die beiden großen Kinder hatten ihr erstes Fußballturnier mit ihren Mannschaften. Die Aufregung war groß und die Erleichterung, dass es geschafft war umso größer. Aber auch die Ernüchterung, dass sie noch ganz am Anfang stehen und viel trainieren müssen. 

Wie die Profis.

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November

Wieder ein Feiermonat. Unser Baby wurde ein Jahr alt und damit offiziell ein Kleinkind. Kurz vor seinem  Geburtstag lernte er laufen. Mit Begeisterung erschloss er sich unser Zuhause auf zwei Beinen und schien sich nicht genug darüber wundern zu können, wie anders es von da oben alles aussieht. 

Der obligatorische, städtische Martinsumzug, den ich (so ehrlich bin ich mal) eigentlich nicht mehr bräuchte, wurde abgearbeitet und mit Freude der Umzug des Kindergartens erwartet, der viel schöner war und auch toll organisiert worden war. Mein Sohn hatte eine Riesenfreude daran, mit einer anderen Vorschülerin Hand-in-Hand Lieder singend durch die Straßen zu ziehen. So gelöst hatte ich ihn schon lange nicht mehr im Zusammenhang mit Kindergarten erlebt und mir schwoll das Herz vor Freude. 

Das schönste Erlebnis des Monats war jedoch der Theaterbesuch des Stückes "Brüder Löwenherz", den der Papa mit den beiden großen Kids unternahm. Nachdem wir im Sommer in der Astrid Lindgrens Värld gewesen waren (dieser Teil unserer Reise fehlt noch), hatten die Kinder die Kulisse, die man dort erkunden konnte , noch präsent in ihren Köpfen und so war es ein ganz besonderes Theaterstück für sie. Das Theater Konstanz hat das großartig ausgerichtet. 

Meet and Greet mit einem Reh im Wild- und Freizeitpark Allensbach.

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Dezember

Und schon war der letzte Monat des Jahres gekommen. Diesen Monat versuchen wir meist ruhig zu gestalten, damit wir nicht im Trubel untergehen. Es ist für die Kinder sowieso immer sehr aufregend. 

Wir unternahmen nicht wirklich viel, buken Plätzchen, spielten und dekorierten die Bude. Die Adventskalender wurde mit Spannung geöffnet und bespielt. 

Mittendrin statt nur dabei. 

Bei einem Besuch der Großeltern machten wir einen Abstecher in das Museum Mensch und Natur in München und fühlten uns, wie immer dort, sehr wohl, da hier Kinder ganz oben auf der Publikumsliste stehen. Sie können dort so vieles selbst entdecken und erfahren. Lesende und nicht lesende Kinder gleichermaßen. 

Weihnachten begingen wir ganz ruhig mit der Oma der Kinder, die in der Einliegerwohnung unter uns wohnt. Verbrachten Zeit mit der Familie meines Bruders und fuhren für zwei Tage zu den Großeltern, wo sich alljährlich die Familie meines Mannes versammelt und Weihnachten feiert. Es waren schöne, ruhige Feiertage. So ruhig wie seit langem nicht mehr. 

Das Jahr endet für uns nicht ganz so schön, da eines unserer Kinder auf die letzten Tage noch eine Lungenentzündung entwickelt hat. So wird auch der heutige Tag ein ruhiger. Es wird gepuzzelt, geklettert auf dem neuen Pickler Dreieck, dass der Opa dem Jüngsten zu Weihnachten gebaut hat und aufgeregt durch die Gegend geflitzt. Emotionale Berg- und Talfahrten inklusive. Heute Nacht werden wir uns in den Arm nehmen und uns auf ein weiteres gemeinsames Jahr freuen. In der Hoffnung auf Gesundheit, Freude, gute Schultage und die letzten Kindergartenerfahrungen, Fortschritten am Haus und vor allem viel Zeit füreinander. Es wird sich sicher wieder vieles Verändern. Doch Angst macht mir das keine. Man wächst mit seinen Herausforderungen. 

In diesem Sinne, euch allen einen wundervollen Rutsch aus dem Jahr 2018 in das Jahr 2019. 

Liebe Grüße

Tanja

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