Mittwoch, 30. Juli 2014

Auf gehts in die letzte Runde!

Ab heute ist meine Studienpause wieder offiziell beendet. Ich habe mir einen unglaublich riesigen Stapel Bücher aus der Unviersitätsbibliothek geholt und kämpfe mich nun da durch um die nächsten zwei Hausarbeiten zu schreiben und hoffentlich recht bald abzugeben. Dann bleiben nur noch wenige kleine Hürden bis zum erfolgreichen Ende meines - meinem Gefühl nach viel zu langen - Studiums.

Als wir uns 2010 für unser erstes Kind entschieden haben, habe ich mir die ganze Geschichte mit Studium und Kind sehr rosarot ausgemalt, was dazu führte, dass ich beim Wiedereinstieg als unsere Tochter knapp ein Jahr alt war doch recht unsanft auf der Nase landete. Damals hatte ich glücklicherweise meine Mutter im selben Haus, die zumindest für die Vorlesungszeiten die Betreuung übernahm. Dafür musste ich knapp 40km zur Uni pendeln, was die wenige Zeit zum Lernen auf ein Minimum runterbrach. 

Es wurde einfacher als wir nach Konstanz zogen, wo auch meine Uni ist, sodass ich hier und da mal kurz an die Uni konnte. Unsere Tagesmutter, die die Betreuung an drei Vormittagen die Woche übernahm, was ein wundervoller Glücksgriff und es ging dann doch etwas besser voran, als ich es befürchtet hatte. Trotzdem haben mir die häufigen Erkältungen und Infekte meiner Tochter durch viele Seminare und Hausarbeiten einen dicken Strich gemacht. Als sie ca. 1,5 Jahre alt war, haben wir den lang ersehnten Ganztagesplatz in der Uni-Krippe bekommen. Da ging es im Studium immer besser voran. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich es mir so leicht machen würde. :) 

Der Gedanke an ein zweites Kind und den perfekten Zeitpunkt dafür (den es nicht gibt), ließ mich nicht in Ruhe. Ich wägte lange zwischen Studienabschluss und nochmaliger Studienunterbrechung ab, aber zuletzt war unser Traumaltersabstand zwischen unseren  beiden Mäusen der entscheidende Faktor. Wir entschlossen uns für ein zweites Kind und eine zweite Unterbrechung meines Studiums. Bis drei Wochen vor der Geburt unseres kleinen Mannes habe ich mich noch fleißig durch ein Blockseminar und Klausuren gekämpft. 

Seitdem habe ich mich - bis heute - auf meine Familie konzentriert. Ich bin gespannt, wie sich die letzten Semester mit zwei Kindern ohne Ganztagesbetreuung und Oma an der Hand stemmen lässt, aber ich bin zuversichtlich und hoffe, dass ich meinen Plan bis 2016 fertig zu sein umsetzen kann. Ich halte euch auf dem Laufenden. Über alle Schritte die ich seit der ersten Schwangerschaft im Studium gegangen bin, schreibe ich in den nächsten Wochen ausführlich hier

Dienstag, 29. Juli 2014

Wie versprochen...

So, wie immer ein bisschen später als gedacht, mein Nachtrag zum Raglan-Shirt, von dem ich ja bereits ein Bild reingestellt habe. In getragenem Zustand kommen noch ein paar Bilder. Muss meine Maus erstmal zum Modeln überreden. :)

Wie bereits beim ersten Shirt für meinen Sohn, hat das Nähen auch dieses Mal recht gut geklappt. Aber nun mal von vorne...

Nachdem ich festgestellt habe, dass ich echt gern nähe, habe ich mir ein paar hilfreiche Dinge zugelegt.
Diese Sachen findet ihr voraussichtlich ab morgen hier.

Nun zum eigentlich Projekt. Die Stoffe habe ich bei Karstadt gekauft. Ich muss sagen, die Auswahl ist wirklich mies, aber die Preise sind unschlagbar. Und da ich mich noch zu den Anfängern zähle, ist es mir wichtig mich nicht gleich kopfüber in Unkosten zu stürzen. Ich suche euch den Designer des Stoffes raus und verlinke ihn für euch, da ich den Stoff echt wunderschön finde.

Im Gegensatz zu meinem ersten Raglanshirt, das nach Originalschnittmuster genäht war, habe ich für meine Große das Schnittmuster angepasst und eine 104 daraus gemacht. Das war das erste Mal, dass ich ein Schnittmuster selbst angepasst habe... Sagen wir es so: Größtenteils ist es mir gelungen :)

Das Shirt hat vor mir 3/4 - Ärmel verpasst bekommen. Aber meine Tochter ist happy und mag ihr Shirt. Tipp: Beim Anpassen von Schnittmustern sollte man bedenken, dass Kinder nicht über proportional gleich schnell wachsen. D.h. Arme und Rumpf am Besten nachmessen.

Erstmal zugeschnitten, näht sich Shirt an sich recht schnell. Da ich keine Overlock besitze, nähe ich eine Pseudooverlock-Naht, die aber super aussieht und gut hält. Dann schneide ich einfach den überstehenden Stoff ab und schon habe ich eine schön verarbeitete Naht.

Tricky finde ich immer die Bündchen, da vor allem beim Halsbündchen ein sehr schmales Bündchen genommen wird. Gut festmachen und wirklich mit viel Ruhe und Geduld nähen hilft, aber manchmal hab ich das Gefühl, mir fehle eine Hand. :) Was sind eure Tricks beim Bündchen-Nähen?




Sonntag, 27. Juli 2014

Wenn die Kinder ruhig schlafen ...

Da ich erst seit Kurzem überhaupt nähe, arbeite ich mich momentan noch durch alle möglichen Schnittmuster, die kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Nach den ersten Hürden mit der Nähmaschine, beginne ich nun auch etwas (zumindest für mich) herausfordernde Dinge zu nähen. 
Dabei bin ich auf eine wundervolle Seite zweier Mütter gestoßen, die - einen herzlichen Dank an dieser Stelle - viele unterschiedliche Schnittmuster zur Verfügung stellen. 

Heute Abend steht bei mir aus gegebenem Wetteranlass ein Raglan-Langarmshirt auf dem Programm. Ebenfalls von den beiden Mamas. Hier könnt ihr die Anleitung und das Muster anschauen.

Ich habe bereits gestern Abend so einen Pullover für meinen Sohn genäht und bin hellauf begeistert, weil der Schnitt wirklich perfekt sitzt. Da meine Tochter aber leider schon zu groß für die bereitgestellten Größen ist, habe ich mich kurzerhand am Anpassen eines Schnittmusters versucht. 
Ob es mir gelungen ist und wie der Pullover aussieht, zeige ich euch morgen mit einem Bild und einem Bericht zum Nähprozess. 


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