Dienstag, 18. November 2014

Darf ich vorstellen... Das bin Ich!

Ich wurde für einen Award nominiert. Nein, nicht den Bambi oder ähnliches. Es ist der "Liebster Award". Und ich freue mich sehr darüber, dass eine andere liebe Bloggerin mich dafür ausgesucht hat. Mama Viola ist eine Bloggerin, die in super interessanten Beiträgen über ihr Leben mit ihrer Familie und über einen nachhaltigen Weg im Alltag ihre Sicht der Dinge darstellt. Ich lese seit der Nominierung immer wieder gern mit. Sehr empfehlenswert! 

Ihre Fragen an mich waren folgende:

Teamfrau oder Einzelkämpferin?    
Einzelkämpferin mit viel Empathie!        

Barfuß oder Lackschuh?                  
Absolut Barfuß. 

Drinnen oder Draußen?                    
Im Sommer draußen, im Winter drinnen. :)

Hose oder Rock?                               
Als Teenager hätte ich es zwar niemals geglaubt: Rock! 

DVD oder Fernsehen?                      
DVDs kann man jederzeit anhalten. Mit kleinen Kindern unbezahlbar.                                                 

Konsumieren oder Produzieren?       
 Produzieren

Einkochen oder Aufessen?                 
Aufessen. Ich warte noch auf die Begeisterung zum Einkochen.

Fleisch oder Gemüse?                        
Inzwischen Gemüse. Vor allem wegen der Geschmacksvielfalt. 

Kaffee oder Tee?                                
Sehr sehr viel schwarzer Tee! 


Nun seid ihr dran. Hier meine nominierten Blogs: 











Nun meine Fragen an euch:

Wie würden deine Kinder dich beschreiben?

Wanne oder Dusche?

Tuch oder Kinderwagen?

Buch oder Ebook?

Sportskanone oder Couchpotato?

Einzelkinder oder Großfamilie?

Hotel oder Camping?

Nächstes Jahr werde ich ... !




Montag, 17. November 2014

Die Weihnachtswerkstatt öffnet ihre Pforten!

 Ich kann es dieses Jahr kaum erwarten mit den Weihnachtsvorbereitungen zu beginnen. Jedes Mal stehe ich fußscharrend vor den vollen Regalen mit Dekoration und ermahne mich selbst noch ein bisschen zu warten. Dieses Wochenende soll es aber nun wirklich losgehen. 

Als erstes stehen die Adventskalender für die Kinder, naja, eigentlich nur für meine große Maus, auf dem Plan. Der kleine Mann bekommt vielleicht an den Adventssonntagen je ein kleines Geschenk, aber einen ganzen Adventskalender braucht er meiner Meinung nach mit einem Jahr noch nicht. Was in den Adventskalender kommt, entscheide ich immer spontan, je nach Interesse meine Tochter und was es momentan so auf dem Markt gibt. Mit dabei sind immer ein paar Pixi-Bücher, Schleichtiere, schöne Buntstifte, Fingerfarben oder Wachsmalstifte, etwas zum Basteln oder kleine Puzzle, und so weiter. Am Samstag geht es dann auf Adventskalendereinkauf. 

Mit der Deko fange ich wie jedes Jahr erst am ersten Dezember an. Ich finde es schön den letzen Monat des Jahres richtig einzuläuten. Dieses Jahr freue ich mich am meisten auf die Basteleien mit meiner süßen Maus. Sie ist nun schon fast vier und kann inzwischen richtig mitbasteln. Am meisten freut sie sich, ganz logisch, auf Plätzchen backen. Nichts bringt ihre Augen so sehr zum Strahlen, als vom Plätzchenteig naschen zu dürfen. (Ich mag sie ja lieber gebacken)

Was die Deko anbetrifft, stehe ich ja total auf Stroh. Ich finde es toll, wie man aus so etwas einfachem so schöne Deko-Teilchen zaubern kann. Einfach schön!


Der Dezember hat für mich schon immer einen wundervollen Reiz ausgeübt. Ich bin ohne Adventkalender, große Geschenke und viele Festivitäten groß geworden. Weihnachten war nicht DAS verbindliche Fest, bei dem man wirklich den ganzen Nachmittag und Abend miteinander verbracht hat. Umso mehr lege ich extrem viel Wert darauf, dass die Magie der Lichter, Farben und Feste, meine Kinder erreicht und Sie mit sich zieht. Sie sollen mit großen leuchtenden Augen die Lichterpracht in den Gärten und auf den Straßen betrachten und sich über Plätzchen und Kakao auf dem Sofa freuen. Und ich, ich besinne mich in diesem Monat auf mein Leben, was in dem Jahr passiert ist und was sich in mir und um mich rum getan hat. Ohne sich den Kopf zu zerbrechen, was sein wird und mich im nächsten Jahr herausfordern wird. Ich genieße den Moment. Jeden einzelnen Tag!


Dieses Jahr kommen auch vermehrt selbstgemachte bzw. selbstgenähte Dinge unter den Baum. Für meine Maus gibt es selbstgenähte Puppenkleidung und eine neue Kindergartentasche, Sohnemann bekommt ein genähtes Fotoalbum zum intensiven Anschauen und auch meine Geschwister sollen etwas Selbstgemachtes bekommen (aber da sie hier mitlesen, verrate ich es mal noch nicht *ätsch*). 

Was mich aber wirklich ein bisschen nervös macht, ist, was an den Baum kommt. Wir hatten uns schon an unser vernünftiges und vorsichtiges großes Kind gewöhnt. Jetzt haben wir einen kleinen Wirbelwind mit leicht cholerischen Zügen, der alles mindestens einmal auf den Boden scheppern muss, um zu schauen, wie es sich denn verhält. Wahrscheinlich kommt die Echt vs. Plastik-Technik wieder zum Zuge. Oben wunderschöne echte Kugeln und unten in Greifhöhe täuschend echt aussehenden Plastikkugeln. So müsste für alle ein friedliches Weihnachtsfest garantiert sein. Wer aber noch weitere Tipps zur Dekoration des Weihnachtsbaums nachlesen möchten, kann sich hier schlau machen (http://wohlfahrt.com/allgemein/wie-schmuecke-ich-einen-weihnachtsbaum). 

Am Wochenende werde ich euch meine Räubereien für den Adventskalender vorstellen. Das Design des Adventskalenders sollte bis dahin auch schon stehen. Gerne könnt ihr mir von euren Advents- und Weihnachtsideen oder auch Erfahrungen erzählen. Ich freue mich über jeden einzelnen Post von euch. 


Dienstag, 21. Oktober 2014

Die Uni hat mich wieder

Ich war heute seit letztem Sommer das erste Mal wieder an der Uni. Es hat sich fast nichts verändert. Zumindest nicht an der Uni und an den Vorlesungen. Was sich verändert hat, bin auf jeden Fall ich. Die auffallendste Veränderung für mich ist, dass ich mich nun noch viel weiter von den Studenten und ihrem studentischen Leben entfernt habe. Nicht, dass ich irgendwann ein typisch studentisches Leben geführt hätte. Nein, es ist einfach zum einen das Alter und zum anderen auch die Einstellung zum Studium und zum Leben. Ich werde euch darüber nun nach und nach davon berichten. Jetzt hole ich gleich meinen kleinen Mann ab und fahre mit ihm nach Hause zu meiner großen Maus, die von ihrer Oma in der Zwischenzeit liebevoll umsorgt wird. Was würden wir nur ohne unsere Oma machen?! 


Montag, 20. Oktober 2014

Ich hab den Besten!!!

Nachdem unsere Kids pünktlich zum Wochenende entschieden haben krank zu sein, war das Frustniveau angesichts des tollen Herbstwetters wirklich hoch bei mir. Ich hatte mich auf ein sonniges entspanntes Wochenende gefreut, um Ausflüge zu machen und einfach nochmal richtig Sonne zu tanken. Aber wie heißt es so schön. 

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. 

Umso dankbarer bin ich für meinen tollen Ehemann, der es geschafft hat ein bisschen Licht in mein betrübtes Gemüt zu bringen. Wie? Seht selbst. 


Dienstag, 14. Oktober 2014

Ich bin verliebt!

Ganz kurz möchte ich euch noch mein neustes Nähstückchen zeigen. Wie bereits meine schönen Beanies, habe ich auch diesen Schnitt von Mamahoch2. Ich mag ihre Schnitte einfach unglaublich gern. Ganz besonders gut gefällt mir der etwas weitere Halsausschnitt. Er lockert das Outfit ungemein auf. Der Stoff ist ein Träumchen. So süß und perfekt für herbstliche Tage!


Ich hoffe euch gefällt mein Werk genauso gut wie mir. Der strengste Richter, meine süße Maus, ist happy und damit ich auch. 

Ich wünsche euch allen eine erholsame gute Nacht! 
Eure Tanja

Und weiter durch das Land der Elche

Auch wenn ich noch weitere 1000 Posts über unseren Urlaub in Schweden verfassen könnte, so versuche ich es auf die Highlights runterzubrechen. Ein absolutes Highlight war ein Tierpark in der Nähe unseres Dorfes, der mich trotz meiner zwiegespaltenen Meinung über Zoos, Tierparks und alle Einrichtungen zur Gefangenschaft von Tieren, wirklich begeistert hat. 
http://www.boraszoo.se/en/
 Meine Begeisterung für diesen Tierpark lässt sich ganz oberflächlich in zwei Kategorien fassen. Zum einen die Familientauglichkeit und zum anderen die Haltungsbedingungen für die Tiere. Beides ist mir wichtig und ich leide immer sehr mit, wenn ich sehe, dass die Tiere einfach keinen "natürlichen" Lebensraum haben. 

Wir hatten in Schweden ganz allgemein das Gefühl, dass Kinder sehr hoch geschätzt werden und ihnen viel Platz in der Gesellschaft eingeräumt wird. Auch im Tierpark ging es uns da nicht anders. Aber: Butter bei die Fische!!! Was war denn sooo toll, fragt ihr euch jetzt vielleicht... 

Es waren ganz viele kleine Dinge, die es zu einem superschönen Aufenthalt gemacht haben. Unsere Maus war natürlich besonders begeistert von den vielen Spielplätzen, die den kurzen Beinchen immer wieder eine Spazierpause boten. So war sie die ganze Zeit gebannt von den Tieren und dann wieder überglücklich sich einfach ein bisschen auszutoben, um neue Konzentrationskraft für weitere neue Eindrücke zu sammeln. Und sogar ihre momentane Faszination für Dinosaurier wurde befriedigt. 



Aber auch als Mama fand ich es toll, dass an alles gedacht war. So gab es zahlreiche Toiletten und Still- und Wickelräume, die wirklich süß eingerichtet waren. Alle Nase lang gab es Trinkwasserspender, sodass man nicht erst zu einem überteuerten Restaurant gehen musste um dort Wasser für 5 Euro zu kaufen. Die Integration von behinderten Kindern hat uns sehr beeindruckt. Jeder Spielplatz hat eine Schaukel, die so genormt ist, dass behinderte Kinder dort mit einem Geschirr festgemacht werden  können, sodass sie genau wie die anderen Kinder wilde Schaukelpartien einlegen können. Insgesamt hat dieses Schild für mich die Familienfreundlichkeit eingefangen. An allen Ecken und Enden wird an Familien gedacht. So machen auch Ganztagesauflüge mit kleinen Kindern richtig viel Freude. 


Was uns aber wirklich den Atem nahm, war die wunderschöne Anlage für die Tiere. Nicht nur, dass die Tiere einfach unglaublich viel Platz haben, sind alle Gehege so gestaltet, dass die Tiere eine möglichst natürliche Umgebung vorfinden. Genauso fanden wir die Idee die Tieren nicht nach Arten getrennt zu halten, sondern nur "natürliche Freunde" zusammen zu tun. So waren in einem Gehege zum Beispiel Geparden und Nashörner und in einen anderen Zebras, Giraffen, Elefanten, Gnus, Antilopen, Strauße, usw., wie sie auch in der freien Wildbahn aufeinander treffen. 


Und wie man sieht, braucht es keine hohen Maschendrahtzäune um Mensch und Tier zu trennen. Wir waren so nah dran und trotzdem wurde keiner gefressen. Ein einfacher Holzzaun ließ wirklich ein Gefühl von "Zum-Anfassen-Nah" aufkommen, sodass wir an manchen Gehegen einfach nur stehen und staunen konnten. Ich hoffe, ich kann euch auch nur annähernd zeigen, wie sehr uns dieser Tierpark beeindruckt hat. 

Und um nicht wieder zu ausschweifend zu werden, beende ich meine Urlaubserinnerungen an diesem Punkt mit einem kleinen Bild von meiner Tochter. Die zwar erst drei ist, aber in meinen Augen schon so unglaublich groß geworden ist und mich jeden Tag aufs neue mit irgendeiner Kleinigkeit mit unermesslichem Glück erfüllt. Hier also ein kleines Sandgesicht aus der Feder meiner kleinen Künstlerin, das bei einem Abstecher ans Meer entstanden ist.


Montag, 13. Oktober 2014

Alter Schwede war das gut!!!

Ich muss euch einfach noch heute von unserem sehr kurzfristigen Schwedentrip berichten. Da mein Mann Elternzeit hatte, haben wir relativ kurzfristig (eine Woche vorher) entschieden ein kleines Häuschen in Schweden zu mieten und mich Sack und Pack dorthin zu fahren und fliegen. Das Häuschen war schnell gefunden und wir waren happy und aufgeregt mit den Vorbereitungen beschäftigt. Wie schon letztes Mal haben wir uns bei der Anreise den Kindern zuliebe aufgeteilt. Mein Mann hat alles ins Auto geladen und ist schon mal mit dem Auto vorgefahren und ich habe unsere Kids gepackt und bin einen Tag später mit ihnen hinterher geflogen. 1500 km waren uns mit den zwei Zwergen einfach zu viel um das mit dem Auto zu wuppen.

Und als der Weg hinter uns gebracht war, waren wir absolut selig und haben unser süßes Ferienhaus genossen.


Da unsere große Maus eine absolute Schaukelfanatikerin ist, haben wir wohl wissend, dass kein Schwede ein Haus ohne mindestens einen Baum auf dem Grundstück hat, eine Schaukel mitgenommen. Und wie man sieht war das am ersten Morgen der absolute Hit!!! 



Wir haben uns ein paar Tage genommen, um ganz in Ruhe anzukommen und uns das Dörfchen, in dem wir wohnten genauer anzuschauen. Ich bin eigentlich kein Freund von Verkleinerungsformen, aber "Dörfchen" trifft es einfach so perfekt. Wenn man bedenkt, dass in Deutschland ein Dorf mindestens 300 Einwohner hat, ist das schwedische Dorf in dem wir waren wirklich winzig. Es gab ganze 30 Häuser, von denen über die Hälfte nur Ferienhäuser von Schweden waren, die nur am Wochenende da waren. Und das, obwohl das Dorf direkt am See liegt. Kurz: Es war traumhaft idyllisch!


Nach einer Akklimatisierungsphase haben wir die Gegend erkundet. Zuerst die Wälder und Dörfer in der Nähe. Neben schönen Spaziergängen durch Märchenwälder, Spurensuchen, Pilzsammelattacken und kläglichen Angelversuchen, haben wir auch nach Unternehmungen für die Kids gesucht. Und was mussten wir feststellen???


In jeden zweiten "Kaff" gibt es wunderschöne Spielplätze. Wenigstens einen möchte ich euch einfach zeigen. Da kann man grad neidisch werden, wenn man sich die teilweise armselig aussehenden Spielstätten in den heimatlichen Gefilden anschaut.


Überall wo geklettert und getobt wird, war der Spielplatz mit diesen bunten Gummimatten überdeckt, sodass unsere Große sich komplett austoben konnte, ohne sich wirklich weh zu tun. Für jedes Alter ist was dabei.



Ich glaube wir waren mindestens drei Stunden dort, und ich meine mich zu erinnern, dass meine Maus nicht alles ausprobiert hat, was man dort machen konnte. Sie war einfach total fasziniert und begeistert. Wir hätten allein auf diesem Spielplatz den halben Urlaub zubringen können. Und das Tolle ist, dass es wirklich auf jedem Spielplatz auf dem wir waren, mehrere Toiletten gab, sodass man keine verzweifelten Eltern sah, die mit ihrem quengelnden Kind an der Hand panisch durch die Gegend rennen und nach einem passenden Versteck suchen, wo sich ihr Kind, einem Hund nicht unähnlich, möglichst unbeobachtet erleichtern kann.


Wie man auf den Bildern sieht, war nicht das beste Wetter, aber trotzdem waren echt viele Eltern mit ihren Kindern da. Da die Ferienzeit in Schweden im August schon vorbei ist, waren vorwiegend Einheimische mit ihren kleineren Kindern da. Und ich finde, wir können uns wirklich eine Scheibe von der schwedischen Haltung zum Wetter abschneiden. Wenn es bei uns anfängt zu regen, leer sich der Spielplatz so schnell wie ein leergeräumter Wühltisch. In Schweden werden die Regenklamotten ausgepackt und die Kinder spielen mit gleichem Eifer weiter. Wir haben uns einfach mal angepasst und festgestellt, dass eine nicht ganz regenfeste vierköpfige deutsche Familie durchaus in ein hundehüttengroßes Häuschen passt, wenn es darauf ankommt. Ungeachtet der Alice im Wunderland - Einlage beim Reinklettern, war es sehr kuschelig und der Schauer auch so schnell wieder vorbei, dass der Bewegungsdrang der Kinder nicht allzu lange gedrosselt werden musste. 



Und was ist das beste am Regen??? 

Genau... Der Matsch! In einem überdimensional großen Sandkasten, mit einem ca. 6 Meter langem Wasserspiel war das bei unserem Kleinen der absolute Renner. Ein Hoch auf Waschmaschinen! 



Und da ich feststellen muss, dass ich über unseren Schwedenurlaub doch noch mehr zu berichten habe, als ich zuerst gedacht hatte, beende ich die heutige Schreib-Arie mit einem kleinen Bildchen von meinem kleinen Zwerg mit zwei Stücken die unter meiner Nadel entstanden sind.



Das Mützchen war eines meiner ersten Werke. aber ich liebe diesen Elefanten Stoff einfach so gerne. Das Schnittmuster habe ich aus dem Blog Mamahoch2. Das ist eines der vielen Freebooks, dass die zwei Mamas anbieten. Wirklich super! 

Die Hose ist von der lieben Nähfrosch-Dame, die eine tolle Hose entworfen hat, die mit "nur einer Naht" fertiggestellt werden kann. Ich liebe diese Hose. Sie sitzt so super und kann wirklich individuell angepasst werden. Ebenfalls komplett kostenlos. Ich bin begeistert, dass so viele Mamas ihr Schnitte komplett kostenlos zur Verfügung stellen. Vielen Dank!!! 

Da mich morgen in aller Frühe eine Augenkontrolle mit dem kleinen Zwerg erwartet, verabschiede ich mich für heute und freue mich euch morgen noch ein paar Highlights unseres Urlaubs zu zeigen. 

Ich wünsche euch süße Träume! 



Die Zeit fliegt...

... mal wieder nur so dahin. Ich muss mich erstmal bei euch entschuldigen. Irgendwie hat der Alltag mit den Studienvorbereitungen, meinen zwei kleinen Zwergen und der Renoviererei unseres Hexenhäuschens mich so in Beschlag genommen, dass ich überhaupt nicht mehr dazu gekommen bin hier weiter zu schreiben.

In der Zwischenzeit ist soooooo viel passiert. Wie waren Ende August für zwei Wochen in Schweden und haben dort den ersten Geburtstag meines Babys gefeiert. Von dem Urlaub muss ich euch aber ganz ausführlich erzählen. Schweden hat mich mal wieder total umgehauen. Wir habe endlich unser Büro fertig gemacht, sodass ich auch einen Platz zum Schreiben, Nähen und Studieren habe. Und auch was das Nähen anbetrifft war ich alles andere als faul. Es sind viele schöne Sachen entstanden. Mütchen, Oberteile, Taschen, Hosen, etc. Ich möchte euch die Sachen nun nach und nach mal zeigen und vorstellen. Und endlich mit dem Vorurteil aufräumen, dass es schwer sei, selbst schöne Sachen zu gestalten und zu nähen.

Ich freue mich soo sehr wieder Zeit zu haben hier zu schreiben und meine Erfahrungen mit euch zu teilen. Ich hoffe ihr nehmt mir die lange Pause nicht allzu übel. Jetzt bin ich aber wieder da.

Volle Kraft voraus... :)



Samstag, 2. August 2014

Studium und Kind(er) - eine gute Idee?!

So, meine Lieben! Da mein Kleiner momentan nichts von längeren Schlafeinheiten als einer halben Stunde hält (ich meine übrigens nachts...), komme ich momentan zu nicht wirklich viel. Trotzdem möchte ich euch gern nicht zu lange im Stich lassen. Und da ich mir über dieses Thema schon viele Gedanken gemacht habe, wollte ich diese kurz niederschreiben.

Wer sich als Frau gerade im Studium befindet, oder dieses bald antritt, wird sich vielleicht schon mal die Frage gestellt haben, ob sie sich in ihrem Leben Kinder wünscht, und wenn ja, wann diese denn am wenigsten Schaden im Lebenslauf anrichten. Das klingt jetzt vielleicht negativ, aber wenn man sich umschaut, dann ist diese Einschätzung gar nicht so unrealistisch. Die neuen Studienordnungen haben sowohl das Studium als auch den Berufseinstieg enorm beschleunigt. Wer sich das Studium im Sinne Humboldts vorstellt, der wird  von den tatsächlichen Zuständen an den Universitäten sehr enttäuscht sein. So ging es auch mir...

Als ich mein Studium anfing, habe ich mir das ganz toll ausgemalt. Ich studiere zackig mein Studium durch, steige dann in den Beruf ein und dann, natürlich habe ich bis dahin den perfekten Mann schon gefunden, kommen die Kinder. Das erste Problem trat schneller auf als ich darauf gefasst war. Ich musste nach dem ersten Semester feststellen, dass das Studium mir überhaupt nicht lag. Also wieder neu orientieren und los ging es im nächsten Studium.

Nachdem ich das passende Studium gefunden hatte, war ich sehr glücklich und habe meine Studienzeit sehr genossen. Doch nachdem sich das Studium dann doch nicht so zackig dem Ende zu neigte, begann ich mir darüber Gedanken zu machen, ob mein Plan mit den Kindern so gut ist, wie ich es mir ausgedacht hatte. Ich habe mir schon immer gewünscht, keine allzu "alte" Mutter zu sein. Mein Traumalter für Kind eins und zwei lag bei 25 und 27. Jetzt näherte ich mich schon dem 24. Lebensjahr und noch weit davon entfernt alles auf meiner Liste erledigt zu haben.

Doch nachdem ich kurz darauf meinen Traummann gefunden hatte und es einfach alles richtig gut lief, haben wir uns über die Option unterhalten, die Kinder ins Studium vorzuziehen. Wir haben Stunden mit Finanzierungs- und Betreunngsfragen zugebracht und lange abgewogen, ob wir das packen und vor allem ich mein Studium trotzdem fertig bekomme. Rein theoretisch waren alle Probleme, die sich uns in den Weg stellen konnten gelöst und wir entschieden uns für unser erstes Kind. Und ganz getreu dem Sprichwort "Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr.", war ich nach kurzer Zeit schwanger und es kam alles ganz anders.

Der ein oder andere wird sagen, wie kann man sowas nur vernachlässigen, aber ich habe es vernachlässigt, und zwar, WANN das Kind auf die Welt kommt. Und das kam mitten im Semester. Damit musste ich ein Semester mehr pausieren, als ich es mir gewünscht hatte.

Trotzdem: Das Baby war da und es lief eigentlich ganz nach Plan. Dank meiner großartigen Mutter, konnte ich bereits 9 Monate nach der Geburt wieder an die Uni und mein Studium fortsetzen. Das es mir aber emotional gesehen gar nicht so leicht fiel, mein Baby zuhause zu lassen und in die Uni zu fahren, war die Kehrseite der Medaille. So ging es mir immer wieder. Auch wenn die Tagesmutter, die die Betreuung übernahm wirklich großartig war und auch die Krippe, in die meine Maus kam, zu den besten der Gegend gehörte, blutete mir das Herz immer wieder, dass ich so wenig Zeit mit ihr hatte. Darunter litt zum Teil auch mein Studium.

Als Problem kristallisierte sich auch die Infektanfälligkeit der Kleinen heraus. Meine Tochter war oft krank, sodass ich sehr häufig zuhause anstatt in der Uni saß. Doch zum einen hatte ich nicht immer jemanden an der Hand, der mein krankes Kind betreut hätte, zum anderen, wollte ich meine Maus nicht im Stich lassen, wenn sie krank war. Denn genau so fühlte es sich für mich an. An sich sind die Professoren verständnisvoll und sehen mit Krankschreibung über die häufigeren Fehlstunden hinweg. Wenn man aber etwas studiert, wo es keinen festen Lehrplan gibt, an den man sich im Notfall halten kann, und zuhause nachlernen kann, verliert man schnell den Faden, was in den Seminarstunden passiert und kann das Seminar eher schlecht als recht beenden. So fiel ein Seminar nach dem anderen flach und ich musste immer wieder schieben.

Es mag umso verrückter klingen, dass wir uns trotzdem auch für unser zweites Kind noch während dem Studium entschieden haben. Doch die Gründe dafür lagen für uns auf der Hand. So flexibel wie jetzt werde ich im Beruf niemals sein. Welcher Arbeitgeber akzeptiert im Winter alle zwei Wochen einen viertägigen Ausfall? Wann kann man im Beruf schon mal sagen: Das mache ich einfach in einem halben Jahr?

Ich hatte nie das Gefühl, dass ich mein Studium zu locker sehe oder zu wenig zielstrebig bin. Trotzdem musste ich feststellen, dass meine Kinder mir weitaus wichtiger waren, als jedes Seminar. Meine Muttergefühle haben mich ziemlich überrollt. Ich war und bin Mutter mit Leib und Seele. Ich genieße es unheimlich, so viel Zeit für meine Kinder zu haben und würde mich immer wieder für Kinder während des Studiums entscheiden. Auch wenn die Müdigkeit zwischendurch das dominierende Gefühl ist und war, genießt man die freie Zeit und die schönen Momente miteinander umso mehr. Das Gefühl zu wissen, dass meine Kinder aus dem Gröbsten raus sind, wenn ich in den Beruf einsteige und dass ich immer noch ziemlich jung sein werde, bestätigt für mich unsere Entscheidung.

Man sollte sich trotz vieler positiver Erfahrungsberichte immer Gedanken darüber machen, inwiefern ein Studium mit Kind für einen selbst umsetzbar ist. Die Naturwissenschaftler haben oft eine schlechte Ausgangssituation für Kinder im Studium, da die vielen Laborpraktika z.B. schwanger zu gefährlich wären. Aber auch mit Baby zuhause, sollte man bei Kontakten mit Bakterien oder Chemikalien vorsichtig sein. Das nur als Beispiel aus meinem Freundeskreis, wo aus eben diesen Gründen die Kinder auf nach dem Studium verschonen wurden.

Mein persönliches Fazit:

+ man ist sehr flexibel in der Zeiteinteilung
+ man kann sich Zeit für die Kinder einplanen
+ man bekommt das Kind im besten "Gebäralter" (weniger Komplikationen etc.)
+ Krankheitszeiten können besser kompensiert werden als im Beruf
+ junge Mutterschaft
+ Kinder sind bei Berufseinstieg aus dem Gröbsten raus
+ Arbeitgeber können sich darauf verlassen, dass man nicht plötzlich wegen Kinderwunsch ausfällt

- Studium zieht sich in die Länge
- Finanziell nicht immer leicht
- hängt sehr von der Uni ab, wie die Professoren mit Studi-Eltern umgehen
- man muss von jetzt auf gleich erwachsen werden
- wenig Zeit für sich selbst (wobei ich glaube, dass auch "normale" Mütter dieses Problem haben)

Mittwoch, 30. Juli 2014

Auf gehts in die letzte Runde!

Ab heute ist meine Studienpause wieder offiziell beendet. Ich habe mir einen unglaublich riesigen Stapel Bücher aus der Unviersitätsbibliothek geholt und kämpfe mich nun da durch um die nächsten zwei Hausarbeiten zu schreiben und hoffentlich recht bald abzugeben. Dann bleiben nur noch wenige kleine Hürden bis zum erfolgreichen Ende meines - meinem Gefühl nach viel zu langen - Studiums.

Als wir uns 2010 für unser erstes Kind entschieden haben, habe ich mir die ganze Geschichte mit Studium und Kind sehr rosarot ausgemalt, was dazu führte, dass ich beim Wiedereinstieg als unsere Tochter knapp ein Jahr alt war doch recht unsanft auf der Nase landete. Damals hatte ich glücklicherweise meine Mutter im selben Haus, die zumindest für die Vorlesungszeiten die Betreuung übernahm. Dafür musste ich knapp 40km zur Uni pendeln, was die wenige Zeit zum Lernen auf ein Minimum runterbrach. 

Es wurde einfacher als wir nach Konstanz zogen, wo auch meine Uni ist, sodass ich hier und da mal kurz an die Uni konnte. Unsere Tagesmutter, die die Betreuung an drei Vormittagen die Woche übernahm, was ein wundervoller Glücksgriff und es ging dann doch etwas besser voran, als ich es befürchtet hatte. Trotzdem haben mir die häufigen Erkältungen und Infekte meiner Tochter durch viele Seminare und Hausarbeiten einen dicken Strich gemacht. Als sie ca. 1,5 Jahre alt war, haben wir den lang ersehnten Ganztagesplatz in der Uni-Krippe bekommen. Da ging es im Studium immer besser voran. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich es mir so leicht machen würde. :) 

Der Gedanke an ein zweites Kind und den perfekten Zeitpunkt dafür (den es nicht gibt), ließ mich nicht in Ruhe. Ich wägte lange zwischen Studienabschluss und nochmaliger Studienunterbrechung ab, aber zuletzt war unser Traumaltersabstand zwischen unseren  beiden Mäusen der entscheidende Faktor. Wir entschlossen uns für ein zweites Kind und eine zweite Unterbrechung meines Studiums. Bis drei Wochen vor der Geburt unseres kleinen Mannes habe ich mich noch fleißig durch ein Blockseminar und Klausuren gekämpft. 

Seitdem habe ich mich - bis heute - auf meine Familie konzentriert. Ich bin gespannt, wie sich die letzten Semester mit zwei Kindern ohne Ganztagesbetreuung und Oma an der Hand stemmen lässt, aber ich bin zuversichtlich und hoffe, dass ich meinen Plan bis 2016 fertig zu sein umsetzen kann. Ich halte euch auf dem Laufenden. Über alle Schritte die ich seit der ersten Schwangerschaft im Studium gegangen bin, schreibe ich in den nächsten Wochen ausführlich hier

Dienstag, 29. Juli 2014

Wie versprochen...

So, wie immer ein bisschen später als gedacht, mein Nachtrag zum Raglan-Shirt, von dem ich ja bereits ein Bild reingestellt habe. In getragenem Zustand kommen noch ein paar Bilder. Muss meine Maus erstmal zum Modeln überreden. :)

Wie bereits beim ersten Shirt für meinen Sohn, hat das Nähen auch dieses Mal recht gut geklappt. Aber nun mal von vorne...

Nachdem ich festgestellt habe, dass ich echt gern nähe, habe ich mir ein paar hilfreiche Dinge zugelegt.
Diese Sachen findet ihr voraussichtlich ab morgen hier.

Nun zum eigentlich Projekt. Die Stoffe habe ich bei Karstadt gekauft. Ich muss sagen, die Auswahl ist wirklich mies, aber die Preise sind unschlagbar. Und da ich mich noch zu den Anfängern zähle, ist es mir wichtig mich nicht gleich kopfüber in Unkosten zu stürzen. Ich suche euch den Designer des Stoffes raus und verlinke ihn für euch, da ich den Stoff echt wunderschön finde.

Im Gegensatz zu meinem ersten Raglanshirt, das nach Originalschnittmuster genäht war, habe ich für meine Große das Schnittmuster angepasst und eine 104 daraus gemacht. Das war das erste Mal, dass ich ein Schnittmuster selbst angepasst habe... Sagen wir es so: Größtenteils ist es mir gelungen :)

Das Shirt hat vor mir 3/4 - Ärmel verpasst bekommen. Aber meine Tochter ist happy und mag ihr Shirt. Tipp: Beim Anpassen von Schnittmustern sollte man bedenken, dass Kinder nicht über proportional gleich schnell wachsen. D.h. Arme und Rumpf am Besten nachmessen.

Erstmal zugeschnitten, näht sich Shirt an sich recht schnell. Da ich keine Overlock besitze, nähe ich eine Pseudooverlock-Naht, die aber super aussieht und gut hält. Dann schneide ich einfach den überstehenden Stoff ab und schon habe ich eine schön verarbeitete Naht.

Tricky finde ich immer die Bündchen, da vor allem beim Halsbündchen ein sehr schmales Bündchen genommen wird. Gut festmachen und wirklich mit viel Ruhe und Geduld nähen hilft, aber manchmal hab ich das Gefühl, mir fehle eine Hand. :) Was sind eure Tricks beim Bündchen-Nähen?




Sonntag, 27. Juli 2014

Wenn die Kinder ruhig schlafen ...

Da ich erst seit Kurzem überhaupt nähe, arbeite ich mich momentan noch durch alle möglichen Schnittmuster, die kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Nach den ersten Hürden mit der Nähmaschine, beginne ich nun auch etwas (zumindest für mich) herausfordernde Dinge zu nähen. 
Dabei bin ich auf eine wundervolle Seite zweier Mütter gestoßen, die - einen herzlichen Dank an dieser Stelle - viele unterschiedliche Schnittmuster zur Verfügung stellen. 

Heute Abend steht bei mir aus gegebenem Wetteranlass ein Raglan-Langarmshirt auf dem Programm. Ebenfalls von den beiden Mamas. Hier könnt ihr die Anleitung und das Muster anschauen.

Ich habe bereits gestern Abend so einen Pullover für meinen Sohn genäht und bin hellauf begeistert, weil der Schnitt wirklich perfekt sitzt. Da meine Tochter aber leider schon zu groß für die bereitgestellten Größen ist, habe ich mich kurzerhand am Anpassen eines Schnittmusters versucht. 
Ob es mir gelungen ist und wie der Pullover aussieht, zeige ich euch morgen mit einem Bild und einem Bericht zum Nähprozess. 


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